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Und warum Instagram auch was für dich und dein Business sein könnte

Seit über einem Jahre blogge ich regelmäßig auf diesem Kanal. Und ich liebe es.

Auf meinem Blog kann ich schreiben, was ich möchte, wie ich möchte und wann ich möchte. Ich brauche von niemandem eine Genehmigung und am Ende ist es auch fast egal, ob mein Text gefällt oder nicht. OK, so ganz egal ist es nie, denn wer freut sich nicht über Feedback?

Und so konnte ich wieder einmal einer Challenge nicht widerstehen: Ich musste bei #BoomBoomBlog von Judith Peters aka Sympatexter dabei sein und in einer Woche einen Blogartikel darüber schreiben, was ich an meinem Business ganz besonders liebe. Ich hätte natürlich über das Bloggen schreiben können – oben sage ich ja bereits, dass ich das Bloggen liebe.

Trotzdem habe ich mich für Instagram entschieden. Warum? Ich habe weder eine große Community (<400), noch war ich von Anfang an begeistert. Mich verbindet eher eine Art Hass-Liebe mit Instagram. Ich weiß, dass es vielen Selbstständigen ähnlich geht.

Deswegen verrate ich dir, warum ich zwischenzeitlich Instagram liebe und warum das auch etwas für dich sein könnte.

Los geht’s:

Grund 1: Weil ich so gerne schreibe

Schreiben ist meine Leidenschaft. Schreiben habe ich zu meinem Beruf gemacht. Deswegen gibt es ja auch diesen Blog.

Für Instagram zu schreiben ist anders und dann doch auch wieder sehr ähnlich. Meine Blogs veröffentliche ich immer auch auf Instagram. Und Facebook. Und LinkedIn. Die meisten Reaktionen erhalte ich auf Instagram. 

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar. Dann weiß ich, dass mein Text gelesen wurde und ich kann mich mit meiner Community austauschen. Die Kommentare sind für mich wie der Applaus im Konzert. Selbst wenn sie kritisch wären – was bisher noch nicht vorkam -, gelesen ist gelesen und ich habe die Gelegenheit, meine Meinung zu sagen.

Selbst wenn du nicht so gerne schreibst wie ich – deine Texte dürfen auf Instagram kurz sein. Wechsle ab und schreibe so einfach wie möglich, ohne dich zu verdrehen.

 

Grund 2: Weil ich Mehrwert verdaulich präsentieren kann

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Mein erster Instagram-Feed

Mein Instagram-Feed besteht aus ganz unterschiedlichem Content: Persönliches, meinem Angebot, meinen besten Schreib- und Produktivitäts-Tipps. Manchmal gibt es motivierende Zitate oder Lifestyle-Fragen. Je nach Lust und Laune.

Das war nicht immer so. Zu Anfang fiel es mir schwer, über mich zu schreiben. Ich dachte, das interessiert doch keinen. Ich schaute links und rechts, ließ mich von Influencern inspirieren, machte Dinge, die sich nicht nach mir anfühlten. Dachte immer an den Algorithmus und was dem wohl am besten gefallen würde. Reaktionen blieben aus. Warum wohl?

Heute mache ich das anders. Ich poste nur noch Dinge, die ich auch gerne lesen würde oder von denen ich denke, dass sie einen Mehrwert liefern. Das kann mal leichte Kost und kurz sein. Das kann aber auch etwas schwerer verdaulich sein – wie beispielsweise mein Post zu den Viertel- und Halbgeviertstrichen.

Ich lerne selber gerne und so freue mich, wenn andere von meinem Wissen profitieren können.

Und hier schließt sich der Kreis zum Bloggen: Auf Instagram präsentiere ich in kleinen Häppchen Tipps aus meinen Blogs und habe Content für Wochen im Voraus.

 

 

Grund 3: Weil ich kreativ sein darf

Ich habe schon vieles ausprobiert. Gelungen sind mir meine Posts nicht immer.

Ganz besonders viel Spaß machen mir die Grafiken. Mein Feed ändert sich regelmäßig. Was gleich bleibt, sind die Farben. Ich nutze ausschließlich meine Brandfarben. Anfangs habe ich einfach Fotos gepostet, ohne lange zu überlegen, wie ich sie in Szene setzen kann. Damals habe ich an einer Insta-Challenge von Anne Häusler teilgenommen. Zwei Wochen lang jeden Tag ein Post. Das war für mich als Anfängerin ganz schön anstrengend. Aber: Ich habe viel gelernt.

Schnell entschied ich mich fürs Schachbrettmuster – Foto und Grafiken im Wechsel. Das schien mir viele Monate am praktischsten. Doch seit ich meine Posts mindestens eine Woche vorplane, engt mich dieses Muster ein. Denn ich kann nicht einfach einmal zwischendurch posten. Es müssen immer gleich zwei Beiträge sein. Und so bin ich davon auch wieder weg. Was meinem Account bisher nicht geschadet hat.

Meine Grafiken erstelle ich übrigens mit Canva. Ich liebe dieses Tool. Selbst in der kostenlosen Variante ist es grandios. Du brauchst keine Grafikerin zu sein, um tolle Bilder für deinen Feed zu erstellen. Bei Canva erhältst du Vorlagen, die du ganz einfach anpassen kannst, von den Texten, über eigene Bilder bis hin zu deinen Brandfarben.

Mittlerweile berichte ich auf meinem Business-Account auch über meine Radweltreise. Das habe ich vor ein paar Wochen spontan entschieden, weil ich in meinem Business-Umfeld immer wieder darauf angesprochen werde. Storytelling gehört schließlich zu meinem Business.

 

Grund 4: Weil ich unkompliziert vorausplanen kann

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So sah mein Feed dann nach ein paar Monaten aus

Zu Beginn meiner Instagram-Affäre habe ich ausschließlich spontan gepostet. Das hat ganz schön viel Zeit gekostet und war alles andere als strategisch.

Heute ist Instagram für mich ein strategischer Businesskanal:

  • Ich beginne mit einer Grobplanung für den Monat und lege die Themen fest.
  • Danach schreibe ich die Posts für mindestens eine Woche im Voraus – und zwar alle am Stück. Wenn ich aus einem Blog Snack-Content mache, schreibe ich direkt alle Posts zu diesem Artikel – und habe dann für mehrere Wochen meine Inhalte fertig.
  • Erst jetzt suche ich passende Hashtags und versuche, immer wieder neue zu finden. Ich nutze dafür gerne die App Hashtag Inspector.
  • Im vierten Schritt erstelle ich meine Grafiken in Canva.
  • Zuletzt plane ich meine Posts für eine Woche im Voraus und erstelle sie über das Facebook Creator Studio. Das hat den Vorteil, dass ich die Posts auch gleich für Facebook verwerten kann, nicht nur für Instagram.

 

Grund 5: Weil ich dazulerne

Ich probiere gerne neue Dinge aus. Das beginnt beim Kochen – bei mir gibt es nur ganz wenige Gerichte, die ich regelmäßig koche -, geht über das Reisen, weil ich am liebsten neue Länder entdecke und hört in meinem Business auf.

Instagram ist dafür prädestiniert. Ich kann unterschiedliche Themen platzieren und aufgrund der Reaktionen merke ich sehr schnell, was ankommt und was nicht. Nach und nach kann ich so meinen Feed optimieren und genau darüber schreiben, was wirklich interessiert.

Und wenn ein Post mal nicht so läuft: Was soll’s? Nach spätestens 21 Stunden kräht kein Hahn mehr danach. Zur Not kann ich ihn auch direkt wieder löschen.

 

Grund 6: Weil ich interessante Menschen kennenlerne

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Und hier der Versuch, mit helleren Hintergründen zu arbeiten

Privat bin ich schon deutlich länger auf Instagram unterwegs, konnte mich aber nie wirklich mit dem Kanal anfreunden. Das war mir alles zu „fake“, zu affektiert und unehrlich. Das war ich nicht und so habe ich relativ schnell wieder verabschiedet. Wahrscheinlich bin ich den falschen Accounts gefolgt.

Mit meinem Business bewege ich mich in einer ganz anderen Bubble. Hier fühle ich mich wohl. Das war aber auch nicht immer so. Am Anfang hatte ich richtiggehend Content-Ängst, wie Judith Peters das gerne nennt. Ich wollte nie aufdringlich sein, über mich wollte ich auch nichts erzählen, weil das eh niemanden interessiert. Und außerdem gibt es bereits so viele Texterinnen, was sollte ich denn hier noch beitragen können?

Wie gesagt: Heute sehe ich das ganz anders. Ich habe tolle Unternehmerinnen kennengelernt, mit denen ich mich mittlerweile regelmäßig austausche. Instagram funktioniert für mich und macht gleichzeitig Spaß. Wenn du dich darauf einlässt.

 

Grund 7: Weil ich Kundenanfragen bekomme

Warum dieser Grund so weit hinten in der Auflistung folgt: Ich bin davon überzeugt, dass Instagram besser funktioniert, wenn du unverkrampft beginnst und nicht direkt denkst: Ich muss jeden Monat X Kunden mit Instagram gewinnen, ansonsten bringt das alles nichts. Ganz am Anfang ist es wichtiger, deine Themen, deine Tonalität und deinen Rhythmus zu finden. Alles andere ergibt sich ganz von alleine.

So hat es jedenfalls für mich geklappt. Ich habe anfangs überhaupt nicht daran geglaubt, dass ich jemals über Instagram etwas verkaufen würde. Social Selling funktioniert tatsächlich. Immer wieder bekomme ich Anfragen über Instagram. Nicht alle passen, aber das macht nichts.

Alleine dafür lohnt sich der Aufwand. Der auch trotz guter Vorplanung übrigens nicht zu unterschätzen ist.

 

Grund 8: Weil die Plattform nicht so steif ist

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Und so sieht mein Feed aktuell aus – ich probiere wieder 🙂

Auf Instagram geht so ziemlich alles. Es darf locker sein, ich muss niemanden siezen und werde von niemandem gesiezt und ich fühle mich einfach wohl. Da darf ich auch mal Themen posten, die nichts mit meinem Business zu tun haben, ohne dass ich gleich böse Kommentare bekomme – oder null Reaktionen.

 

 

 

 

 

 

Habe ich dich überzeugt? Für mein Business lohnt sich Instagram und ich bleibe dran. Ich kann dir also nur empfehlen, dich mit dieser Plattform auseinanderzusetzen. Meine Erfahrung zeigt, dass sich ein Instagram-Account für fast jedes Business lohnen kann.

Wenn du magst, können wir uns dazu gerne auch persönlich austauschen. Melde dich gerne.

 

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