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Von meinen Kunden werde ich oft gefragt, was einen guten Text ausmacht. Leider kann ich das so pauschal nicht beantworten. Denn Text ist nicht gleich Text. Es kommt immer darauf an, was du schreibst. Also einen Blogartikel, eine Landingpage oder für deine Website.

Grundsätzlich gilt: Dein Text sollte nach dir klingen, glaubwürdig und interessant sein. Er muss deinen Lesern einen Mehrwert liefern. Das gilt für Newsletter- oder Blogartikel gleichermaßen wie für deine Webseite, deinen Social-Media-Auftritt oder deine Mitarbeiterzeitung.

Setzte die folgenden Tipps direkt in deiner nächsten Kommunikation um. Du wirst sehen, deine Texte werden werden gelesen und helfen dir dabei, deine Ziele zu erreichen.

 

Tipp 1: Ziel des Textes

Bevor du überhaupt mit dem Schreiben anfängst, überlegst du dir, was du erreichen möchtest. Soll der Artikel über dein Produkt oder deine Dienstleistung informieren? Möchtest du die Leser zu einer Handlung auffordern? Möchtest du etwas Persönliches schreiben?

 

Tipp 2: Zielgruppe

Im nächsten Schritt betrachtest du deine Zielgruppe genauer. Wen soll dein Text ansprechen? Spreche die Sprache deiner Zielgruppe. Wenn dir das schwer fällt, kannst du dir einen Steckbrief deines Wunschkunden erstellen. Im Marketing spricht man auch gerne von Avatar oder Buyer Persona. Schreibe alles auf einer Seite auf, was deine Kunden ausmacht. Was lesen sie? Wo informieren sie sich? Auf welchen Social-Media-Kanälen sind sie gerne?

Überlege dir auch, ob du deine Wunschkunden mit DU oder SIE ansprichst und bleibe dann dabei. Also schreibe auf keinen Fall „Du“ auf Instagram und „Sie“ auf deiner Website. Das wirkt inkonsistent und kann auf dich abfärben. Das heißt ja nicht, dass du deine Kunden dann auch immer so ansprechen musst.

 

Tipp 3: Übersichtliche Struktur

Das ist so ein bisschen wie Deutschunterricht in der Schule: Überschrift – Einleitung – Hauptteil – Schluss.

  • Deine Überschrift ist der Blickfang, damit deine Leser überhaupt an der Geschichte hängenbleiben. Ich schreibe sie meist am Schluss, wenn der Text steht.
  • In der Einleitung machst du deinen Leser neugierig auf mehr.
  • Jetzt folgt der eigentliche Hauptteil – deine Story. Untergliedere den Hauptteil nochmals mit Unterüberschriften. Das liest sich besser und hilft Querlesern.
  • In den Schluss kannst du dein Fazit packen und einen CTA (Call to Action) – die Handlungsaufforderung. Stelle deinen Lesern eine Frage. Bitte sie darum, zu kommentieren, ihre Erfahrungen mit dir zu teilen. Oder zu kaufen.

 

Tipp 4: Nutzen im Blick

Egal, ob du für deine Webseite, deinen Blog oder Newsletter schreibst. Denke immer an den Nutzen für den Leser. Was ist für ihn drin? Was ist sein größtes Problem, das du für ihn lösen kannst?

 

Tipp 5: Weniger ist mehr

Die Länge deines Textes ist davon abhängig, wie viel du zu sagen hast. Lange Texte können sehr spannend sein, wenn du dich nicht ständig wiederholst. Gibt es nicht viel zu sagen, dann fasse dich kurz und vermeide unnützes Blabla.

 

Tipp 6: Schreibstil

  • Schreibe wie du redest. Das gilt für deine Website ebenso wie für deine Mitarbeiterzeitung oder deinen Blog. Lass dann aber bitte die unnötigen Füllwörter weg.
  • Kurze Sätze sind sind verständlicher und besser lesbar.
  • Vermeide Füllwörter (siehe oben). Sie bringen keinen Mehrwert und stören den Leser.
  • Formuliere positiv. Dein Glas sollte immer halb voll und nicht halb leer sein.
  • Vermeide passive Formulierungen. Aktive Sprache ist lebendiger, persönlicher.
    Aktiv: Die Fehler wurden endlich gefunden.
    Passiv: Die Ingenieure haben die Fehler endlich gefunden.
  • Vermeide Fremd- und Fachwörter, auch wenn du für ein Fachpublikum schreibst. Ist ein Fachwort unumgänglich, erkläre es.
  • Vermeide Abkürzungen, selbst gängige wie z. B. oder u. a. Das liest sich nicht gut.
  • Sei persönlich und zeige Haltung. So lernen dich dich deine Kunden kennen und du ziehst eher deine Wunschkunden an.

 

Tipp 8: Punkte durch Abwechslung

Mache deine Texte interessanter, indem du ab und zu längere Sätze oder einen anderen Stil einbaust. Nutze Aufzählungen für die bessere Lesbarkeit und Zwischenüberschriften, um deinen Text in einzelne Themenbereiche zu untergliedern. So können deine Leser:innen scannen und Themenbereiche überfliegen, die ihn weniger interessieren.

 

Tipp 9: Achte auf deine Rechtschreibung

Ist das nicht selbstverständlich?

Leider nein. Denn immer wieder lese ich Texte, die voller Tipp- und Grammatikfehler stecken. Vermeide Fehler, indem du

  • die Rechtschreibprüfung deines Schreibprogramms nutzt,
  • bei Zweifeln den Duden befragst,
  • eine weitere Person deinen Text lesen lässt und vor allem
  • deinen Text mindestens über Nacht ruhen lässt.

Fehlerhafte Texte sind unprofessionell und wirken unseriös. Du riskierst, dass ein Großteil deiner potenziellen Kunden nicht von dir kauft. Mehr dazu in diesem Blogartikel.

 

 

Fazit: Gute Texte schreiben ist nicht nur etwas für Profis. Ich bin davon überzeugt: Jede:r kann das. Aber möchtest du das auch? Oder lässt du dir lieber dabei helfen, damit du dich ganz auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst? Zum Thema MACHEN oder MACHEN LASSEN habe ich einen persönlichen Blog geschrieben.

 

Du bist erfolgreiche:r Einzelunternehmer:in? Du möchtest dein Business mit besseren Texten auf das nächste Level und dich künftig auf dein Kerngeschäft konzentrieren? Dann lass uns sprechen und schicke mir eine Nachricht an baerbel@baerbelgerhardt.com. Gemeinsam besprechen wir, wie ich dir mit besseren Texten dabei helfen kann, noch mehr Kunden anzuziehen.

 

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