Wunderst du dich auch manchmal, warum deine Text nicht gelesen werden? Die deiner Mitbewerber aber schon? Du hast recherchiert, viel Zeit investiert, immer wieder überarbeitet und trotzdem läuft es nicht?

Wir alle schreiben ständig: angefangen mit Kurznachrichten, Kommentaren auf den sozialen Medien oder E-Mails bis hin zu komplexeren Texten wie Blogs, Artikel für Newsletter oder Magazine, Pressemitteilungen oder vielleicht sogar ein Buch. Manche Texte werden wie verrückt geliked, geteilt und kommentiert. Andere wiederum dümpeln irgendwo im Nirwana. Es scheint sich niemand dafür zu interessieren.

Dafür gibt es Gründe. Über 100 sind mir eingefallen. Sicherlich passen nicht alle für dich und für jeden Text. Aber bestimmt findest du den ein oder anderen Anstoß, damit deine Texte künftig auch gelesen werden besser.

 

Verbessere deine Inhalte

  1. Du kommst nicht auf den Punkt.
  2. Du kommst nicht schnell genug auf den Punkt.
  3. Dein Text ist zu lang.
  4. Deine Story hat keinen roten Faden.
  5. Du springst zu schnell von einem Thema zum anderen.
  6. Es wird nicht klar, worauf du hinaus willst.
  7. Du weißt selbst nicht so genau, worauf du hinaus willst.
  8. Zu komplexes Thema.
  9. Dein Text hat keinen Bezug zu dir oder deinem Business.
  10. Du positionierst dich nicht.
  11. Zu wirr.
  12. Zu reißerisch.
  13. Zu oberflächlich.
  14. Zu emotional.
  15. Im Moment unpassend.
  16. Deine Überschrift/Headline sagt nichts über den Inhalt aus.
  17. Deine Zwischenüberschriften sind ebenso wenig aussagekräftig.
  18. Dein Text zielt nicht darauf ab, deinem Leser zu helfen.

    Storytelling als wichtiges Textelement

  19. Nicht genug Drama.
  20. Dein erster Absatz enthält keinen Cliffhanger, also einen Grund, weiterzulesen.
  21. Du erzählst keine Geschichte.
  22. Du baust keine Spannung auf.
  23. Du findest nicht den richtigen Einstieg.
  24. Du schreibst deinen Lesern alles vor, lässt keinen Raum für Fantasie und eigene Bilder.
  25. Du erklärst zu viel…
  26. …oder zu wenig.
  27. Du wechselst die Erzählperspektive andauernd.
  28. Du beginnst Sätze mit dem unwichtigsten Teil.

    Verbessere deinen Schreibstil

  29. Du versuchst, besonders intelligent zu wirken.
  30. Du bringst zu wenig Abwechslung in deine Sätze.
  31. Du hast keinen eigenen Stil.
  32. Du schreibst eintönig, weil du immer wieder dieselben Stilelemente verwendest.
  33. Dein Text enthält zu viele Fachwörter…
  34. …oder zu viele Fremdwörter, die du nicht erklärst.
  35. Du schreibst kompliziert.
  36. Du verwendest viele lange Sätze.
  37. Schachtelsätze.
  38. Zu viele Abkürzungen im Text.
  39. Mit schwer lesbaren Sätzen oder…
  40. …unverständlichen Sätzen vergraulst du Leser.
  41. Du glaubst, du müsstest kompliziert schreiben.
  42. Du benutzt Wörter, die kein Mensch lesen will.
  43. Du drückst dich nicht klar genug aus.
  44. Zu viele lange Wörter.
  45. Du verwendest zu oft Floskeln.
  46. Du nutzt Anglizismen, die nicht unbedingt jeder versteht.
  47. Andauernd Wortwiederholungen bei Nebensachen.
  48. Du nutzt Synonyme für Hauptsachen, wenn du es besser lassen solltest.
  49. Dein Text ist zu abstrakt, dein Leser kann sich das Geschriebene nicht bildlich vorstellen.
  50. Dein Text ist zu theoretisch, auch hier fehlen Beispiele.
  51. Du wechselst die Tonalität in deinem Text.

    Auch die Grammatik ist wichtig

  52. Du verwendest zu viele Füllwörter…
  53. …und zu viele Substantive in deinen Texten.
  54. Substantivierungen, die unnötig sind.
  55. Zu wenig Verben.
  56. Du nutzt zu viele Adjektive.
  57. Zu viele Grammatik- und Tippfehler.
  58. Du verwendest zu viele Kommas.
  59. Passiver Wortschatz.
  60. Zu viele Nebensätze.
  61. Du verwendest Fremdwörter falsch, weil du ihre wahre Bedeutung nicht kennst.

    Arbeite an deiner Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

  62. Es fehlt ein Call-to-Action. Was das ist, kannst du hier nachlesen.
  63. Google findet deine Texte nicht.
  64. Deine Headline macht nicht neugierig.
  65. Du schreibst nur sehr unregelmäßig.
  66. Deine Website wird von Suchmaschinen nicht gefunden.
  67. Dein Artikel ist zu kurz.
  68. Für dein Thema interessiert sich momentan niemand.
  69. Deine Website lädt viel zu lange.

    Hast du deine Zielgruppe im Blick?

  70. Du beziehst deine Leser nicht ein.
  71. Du gehst nicht ausreichend auf deine Zielgruppe ein.
  72. Du kennst deine Zielgruppe nicht richtig…
  73. …und somit auch nicht ihr Problem.
  74. Es geht NUR um dich.
  75. Dein Text ist nicht empathisch genug.
  76. Du stellt den Nutzen für deine Leser nicht klar heraus.
  77. Dein Artikel ist nicht relevant für deine Zielgruppe.

    Die Optik stimmt nicht

  78. Du verwendest keine/kaum Bilder.
  79. Du verwendest Bilder, die nichts mit dem Text zu tun haben.
  80. Deine Bilder sind nicht aussagekräftig.
  81. Deine Schrift ist zu klein und daher schlecht lesbar.
  82. Deine Farbauswahl entspricht nicht deinen Werten.
  83. Deine Zielgruppe mag deine Farben nicht, da sie nicht zu ihr passen.
  84. Deine Schriftart liest sich schlecht.
  85. Deine Website ist veraltet.
  86. Deine Absätze sind zu lang und schrecken den Leser ab.
  87. Du verwendest keine Zwischenüberschriften.
  88. Keine Kontraste.

    Gründe, die du nicht ändern kannst

  89. Deine Zielgruppe sagt, sie hätte keine Zeit zu lesen.
  90. Deine Zielgruppe liest grundsätzlich wenig.
  91. Deine Zielgruppe liest überhaupt nicht.
  92. Dein Leser mag deinen Schreibstil nicht.

    Alles übrige…

  93. Du hast deinen Text überhaupt nicht veröffentlicht.
  94. Du kopierst 1:1 von deinen Mitbewerbern.
  95. Du schreibst nichts Neues.
  96. Deine Texte sind abgedroschen.
  97. Du lügst. 
  98. Du protzst.
  99. Das Schreiben ist dir lästig, das merkt deine Zielgruppe.
  100. Deine Wortwahl ist politisch unkorrekt.
  101. Deine Texte sind grundsätzlich negativ.
  102. Du bedienst Klischees.
  103. Du belehrst.
  104. Du lässt dir niemals Feedback geben, bevor du veröffentlichst.

 

Erwischt? Wenn es dich tröstet, ich schaffe es leider auch nicht immer, mich an alles zu halten. Das ist auch gar nicht nötig.

Übrigens findest du in meiner Auflistung ganz bewusst keine Beispiele. In den nächsten Wochen werde ich mir die einzelnen Punkte vornehmen und dir zeigen, wie deine Texte besser werden, wenn du obige Fehler nicht mehr machst. Wenn du das nicht verpassen möchtest, dann abonniere doch meinen Newsletter:

Erste Tipps, mit denen du schnell besser schreibst, habe ich dir hier zusammengestellt. Für den Einstieg kann ich dir außerdem das Buch „Deutsch für junge Profis – Wie man gut und lebendig schreibt“ von Wolf Schneider empfehlen. Das Buch liest sich prima und ist mit vielen praktischen Beispielen angereichert. So bekommst du einen guten Einblick in die Tücken der deutschen Sprache.