Von meinen Kunden werde ich oft gefragt, was einen guten Text ausmacht. Leider kann ich das so pauschal nicht beantworten. Denn Text ist nicht gleich Text. Es kommt immer darauf an.

Grundsätzlich gilt: Dein Text sollte authentisch, glaubwürdig und interessant sein. Er muss dem Leser einen Mehrwert liefern. Das gilt für Newsletter- oder Blogartikel gleichermaßen wie für deine Webseite, deinen Social-Media-Auftritt oder deine Mitarbeiterzeitung.

Setzte die folgenden Tipps direkt in deiner nächsten Kommunikation um. Du wirst sehen, das ist gar nicht so schwierig.

 

Ziel des Textes

Bevor du überhaupt mit dem Schreiben anfängst, überlegst du dir, was du erreichen möchtest. Soll der Artikel über dein Produkt oder deine Dienstleistung informieren? Möchtest du die Leser zu einer Handlung auffordern? Möchtest du etwas Persönliches schreiben?

 

Zielgruppe

Im nächsten Schritt betrachtest du deine Zielgruppe genauer. Wen soll dein Text ansprechen? Spreche die Sprache deiner Zielgruppe.

Für deine Webseite solltest du dir zum Beispiel überlegen, ob du deine Wunschkunden mit DU oder SIE ansprichst. Ich habe mich für DU entschieden, weil ich mich damit wohler fühle. Und das, obwohl ich in einer eher konservativen Nische unterwegs bin.

 

Übersichtliche Struktur

Das ist so ein bisschen wie Deutschunterricht in der Schule: Überschrift – Einleitung – Hauptteil – Schluss.

  • Deine Überschrift ist der Blickfang, damit deine Leser überhaupt an der Geschichte hängenbleiben. Ich schreibe sie meist am Schluss, wenn der Text steht.
  • In der Einleitung machst du deinen Leser neugierig auf mehr.
  • Jetzt folgt der eigentliche Hauptteil – deine Story.
  • In den Schluss kannst du dein Fazit packen und einen CTA (Call to Action) – die Handlungsaufforderung. Stelle deinen Lesern eine Frage. Bitte sie darum, zu kommentieren, ihre Erfahrungen mit dir zu teilen. Oder zu kaufen.

 

Nutzen im Blick

Egal, ob du für deine Webseite, deinen Blog oder Newsletter schreibst. Denke immer an den Nutzen für den Leser. Was ist für ihn drin? Was ist sein größtes Problem, das du für ihn lösen kannst?

 

Weniger ist mehr

Die Länge deines Textes ist davon abhängig, wie viel du zu sagen hast. Lange Texte können sehr spannend sein, wenn du dich nicht ständig wiederholst. Gibt es nicht viel zu sagen, dann fasse dich kurz und vermeide unnützes Blabla.

 

Schreibstil

  • Schreibe wie du redest. Das gilt für deine Webseite ebenso wie für deine Mitarbeiterzeitung oder deinen Blog.
  • Kurze Sätze sind leichter verständlich und besser lesbar.
  • Vermeide Füllwörter. Sie bringen keinen Mehrwert und stören den Leser.
  • Formuliere positiv. Dein Glas sollte immer halb voll und nicht halb leer sein.
  • Vermeide passive Formulierungen. Aktive Sprache ist lebendiger, persönlicher:
  • Aktiv: Ich schreibe einen Text.
  • Passiv: Der Text wird geschrieben.
  • Vermeide Fremd- und Fachwörter, auch wenn du für ein Fachpublikum schreibst. Gehe nicht davon aus, dass jeder deine Fachwörter kennt. Ist ein Fachwort unumgänglich, erkläre es.
  • Vermeide Abkürzungen, selbst gängige wie z. B. oder u. a. Das liest sich nicht gut.
  • Sei persönlich und gerne auch mal emotional, das macht deine Texte authentischer.

 

Punkte durch Abwechslung

Mache deine Texte interessanter, indem du ab und zu längere Sätze oder einen anderen Stil einbaust. Nutze Aufzählungen für die bessere Lesbarkeit und Zwischenüberschriften, um deinen Text in einzelne Themenbereiche zu untergliedern. So kann der Leser scannen und Themenbereiche überfliegen, die ihn weniger interessieren.

 

Achte auf deine Rechtschreibung

Eigentlich selbstverständlich. Trotzdem lese ich immer wieder Texte, die voller Tipp- und Grammatikfehler stecken. Nutze dazu die Rechtschreibprüfung deines Schreibprogramms oder lasse einen Kollegen oder Freund nochmals Korrektur lesen. Texte mit vielen Fehlern wirken unprofessionell und ich lese dann nicht mehr weiter. Wenn du die Zeit hast, lass deinen Text über Nacht oder einige Tage liegen. Dann fällt dir sicherlich der ein oder andere Schreibfehler noch auf.

 

SEO

Das wird sicherlich ein Thema für einen eigenen Blogartikel. Ich achte bei meinen Texten mehr auf den Inhalt und Stil. Ich möchte in erster Linie authentisch schreiben. Wenn ich das schreibe, was meine Leser interessiert, dann werden meine Texte automatisch besser performen.

Denn automatisch wird dein Text die richtigen Schlagwörter enthalten. Baue sie direkt in die Überschrift ein, übertreibe die Verwendung aber nicht. Ich gehe das Thema aber eher unverkrampft an, denn Algorithmen der Suchmaschinen ändern sich regelmäßig.

Fazit: Gute Texte schreiben ist nicht nur etwas für Profis. Jeder kann das. Die Frage lautet eher: Möchtest du das auch? Oder lässt du dir lieber dabei helfen, damit du dich ganz auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst? Zum Thema MACHEN oder MACHEN LASSEN habe ich erst kürzlich einen persönlichen Blog geschrieben.

 

 Melde dich, wenn du Hilfe bei deinem nächsten Artikel, bei deiner Webseite,deiner Markenbotschaft oder deinen Social-Media-Posts brauchst. Oder falls du jemanden suchst, der dir mit der richtigen Strategie dabei hilft, deine Kommunikation zu verbessern.

Ich freue mich, von dir zu hören.

Bis bald!

Ich freue mich, von dir zu hören.

Bis bald!

Bärbel