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In meinem heutigen Beitrag erkläre ich dir die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Korrektorat und Lektorat.

Zwar heißt es immer, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und dennoch ist das geschriebene Wort immens wichtig. Wenn du ein eigenes Business hast, wirst du regelmäßig Texte schreiben. Am einfachsten sind sicherlich noch E-Mails. Aber das ist noch längst nicht alles. Eine Website ohne Texte? Undenkbar. Social Media? Blog? Newsletter? Schwierig. Du planst den Launch deines Online-Angebots? Jetzt fängt der Textspaß erst richtig an.

Deine Texte wirken nur dann professionell, wenn sie fehlerlos sind. Fehlerlos, was den Inhalt angeht, aber auch die Rechtschreibung. Eine Studie hat ergeben, dass sich das Kaufinteresse bei fehlerfreien Texten verdoppelt. Ein guter Grund, um auf eine korrekte Schreibweise zu achten.

Wenn du schon selbst für dein Business geschrieben hast, weißt du, dass man Fehler in eigenen Texten oftmals nicht mehr sieht. Mir jedenfalls geht es regelmäßig so. Das ist sozusagen Betriebsblindheit. Wie du grobe Fehler trotzdem vermeiden kannst, erfährst du in diesem Blog: 7 Profi-Tipps für fehlerfreie Texte.

Bei Texten, die bleiben – also z. B. auf deiner Website, in gedruckten Newslettern, Magazinen oder Flyer, empfehle ich immer mindestens ein Korrektorat. Besser noch ein Lektorat, denn wer tief im Thema drin ist, merkt oftmals nicht mehr, wenn Fachbegriffe verwendet werden, die eventuell erklärt werden müssten.

Was ist jetzt genau der Unterschied zwischen einem Korrektorat und einem Lektorat?

 

Das Korrektorat

Beim Korrektorat geht es darum, Texte auf grammatikalische, orthographische oder typographische Fehler zu überprüfen.

Und was bedeutet das genau?

Bei der Grammatik geht es um die Struktur der Sprache. Also um die richtige Verwendung von Zeiten, Verben, Fällen etc.

Beispiel: Ich gehen Friseur. Jedes Wort ist richtig geschrieben, allerdings ist das Verb im Plural geschrieben, obwohl nur eine Person zum Friseur geht. Außerdem fehlt die Präposition „zum“.

Orthographie ist der Fachbegriff für Rechtschreibung. Es geht also darum, ob ein Wort korrekt oder falsch geschrieben ist.

Beispiel: Ich gehe zumm Friseur. Manche Rechtschreibfehler können auch grammatikalischer Natur sein, wenn z. B. das und dass verwechselt werden. Tippfehler gehören auch in die Kategorie der orthographischen Fehler. Häufig kommen Buchstabenauslassungen oder -dreher vor. Also: Bleistiftfabe oder Korretkorat.

Die Typographie kommt ursprünglich aus dem Druckwesen. Es geht um die Gestaltung des Textes wie Schriftart, Satzzeichen, Farben etc. Bei einem Korrektorat wird also auch überprüft, ob einheitliche Schriften verwendet werden; ob die Schrift leserlich ist; wie häufig kursive, fette oder unterstrichene Wörter verwendet werden u. v. m.

 

Das Lektorat

Das Lektorat schließt immer ein Korrektorat ein. Hinzu kommt, dass Texte sowohl stilistisch als auch inhaltlich überprüft werden. Es geht also nicht nur darum, dass Grammatik und Orthographie stimmen, sondern ob ein Text logisch und nachvollziehbar aufgebaut und gut zu lesen ist. Ganz wichtig sind auch die inhaltlichen Korrekturen: Passen Zusammenhänge? Ist faktisch korrekt, was geschrieben wurde?

Bei längeren Texten wie beispielsweise Bücher, Workbooks oder Ratgeber gebe ich bei Lektoraten zusätzlich Feedback zur Gliederung und Struktur. Ich setze mich intensiv mit den Inhalten auseinander, damit ich den Autor:innen genau sagen kann, was noch fehlt, verbessert oder anders gemacht werden könnte. Dabei hilft mir natürlich mein Erfahrungsschatz: Zum einen lese ich sehr viel und zum anderen lektoriere ich seit vielen Jahren Pressetexte, Newsletter- und Magazintexte, Flyer und vieles mehr für meine Kundschaft.

Gerade bei Landingpages oder Webseiten spielt aus meiner Sicht die Struktur eine ganz wesentliche Rolle. Denn hier ist es extrem wichtig, den richtigen Einstieg zu wählen, damit deine Leser:innen neugierig werden und unbedingt weiterlesen möchten. Das ist die goldene Regel aller Texter:innen: Nur wenn man deinen Text sofort unbedingt lesen muss, ist er richtig gut.

 

Korrektorat oder Lektorat? Wann brauchst du was?

Ein Korrektorat empfehle ich immer für kürzere Texte wie z. B. Social Media oder deinen Newsletter. Dafür brauchst du noch nicht einmal professionelle Unterstützung. Das kannst du gut selbst machen, indem du z. B. die Korrekturfunktion deines Schreibprogramms nutzt oder den einen oder anderen Tipp von mir anwendest. Was auch immer gut funktioniert: lass deinen Text wie einen Hefeteig ruhen. Gerne mindestens 24 Stunden. Du wirst dich wundern, wie viele kleine und große Rechtschreibfehler du entdeckst.

Wenn du ein Buch oder einen Ratgeber schreibst, solltest du dir ein professionelles Lektorat leisten. Falls du nicht selbst verlegst, wird das meist von den Verlagen übernommen. Ansonsten suche dir eine Person, die gut zu dir passt. Sei bitte wählerisch.

Geht es um deine Website oder Landingpages, kommt es ganz darauf an, wie firm du im Thema bist. Du kennst dich wirklich aus? Bist schreib- und stilsicher? Will heißen, Grammatik und Orthographie fallen dir leicht? Du weißt genau, wie deine unterschiedlichen Webseiten aufgebaut sein sollen? Dann reicht ein Korrektorat. In allen anderen Fällen empfehle ich dir auf jeden Fall ein externes Lektorat. Ein Blick von außen wirkt manchmal Wunder und vereinfacht dir mit Sicherheit das Leben. Denn du musst dich nicht durch unzählige Leitfäden oder Blogartikel quälen, um nachher immer noch nicht sicher zu wissen, was wirklich funktioniert.

Denke beim Schreiben für dein Business also immer daran, möglichst fehlerfrei zu veröffentlichen. Nur so wirkst du professionell und wirst langfristig Kunden an dich binden.

Wenn du noch mehr Tipps für wirksame Texte haben möchtest, dann lade dir gerne meine Checkliste herunter:

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